Hinter der „Wechselgarnitur“ steckt eine einfache Idee: außen ein fester Knauf, innen eine normale Klinke. Hier erfährst du, wann genau du eine brauchst und worauf du beim Kauf achten musst.
Was „Wechsel“ hier bedeutet
Die Garnitur „wechselt“ die Bedienung je nach Seite: Von innen drückst du wie gewohnt die Klinke. Von außen ist der Knauf fest: Die Falle bewegst du nur über den Schlüssel (deshalb heißt es auch „Wechsel über den Schlüssel“). Die Kurzform auf Produktseiten ist WE, neben BB, PZ und WC eine der vier Standard-Ausführungen, die wir im Ratgeber BB, PZ, WC oder WE? erklären.
Wann du eine Wechselgarnitur brauchst
- Wohnungstür im Mehrfamilienhaus: Fällt die Tür ins Schloss, ist sie von außen zu.
Für normale Zimmertüren brauchst du keine Wechselgarnitur. Dort ist beidseitig die Klinke richtig. Welche Variante wohin gehört, zeigt auch unser Vergleich Türgriff oder Türknauf?
Links oder rechts? So findest du es heraus
Bei Wechselgarnituren gibt es DIN links und DIN rechts, weil die Klinke nur auf einer Seite sitzt. Die einfache Merkregel nach DIN 107: Stell dich auf die Seite, zu der die Tür aufschwingt (Bandseite). Sind die Bänder links, ist es DIN links. Sind sie rechts, ist es DIN rechts.
Worauf du beim Kauf achten musst
- Schlossart der Tür: Wohnungstüren haben meist PZ (Profilzylinder). Die Wechselgarnitur muss zur Lochung passen.
- Lochabstand & Vierkant: Vorher messen. Die Anleitung gibt's hier: Lochabstand & Vierkant messen.
- Türstärke: Wohnungstüren sind oft dicker als Zimmertüren. Ein Blick in die Produktangaben lohnt sich.
- Optik durchziehen: Am stimmigsten wirkt es, wenn die Wechselgarnitur farblich zu deinen Zimmertür-Griffen passt, etwa aus unserer Auswahl an Türdrückern.
Mehr Wissen: Türgriff-Wissen von A bis Z · Was bedeutet WE?








